Scheibenmühle DM 200
Aufgrund ihrer robusten Bauweise wird die Scheibenmühle DM 200 in Labor und Technikumsbereichen, unter rauen Arbeitsbedingungen, aber auch online zur Qualitätssicherung von Rohstoffen eingesetzt. Das leistungsstarke Gerät benötigt nur wenige Minuten, um die gewünschte Endfeinheit zu erreichen.
Anwendungsbeispiele
Böden, Bauxite, Bohrkerne, Dentalkeramik, Gips, Glas, Klärschlamm, Kohle, Koks, Kreide, Schamotte, Schlacke, Sinterkeramik, Steatit, ...
Vorteile
- Hoher Zerkleinerungsgrad
- Reproduzierbare Mahlergebnisse durch präzise Spalteinstellung
- Gute Zugänglichkeit des Mahlraumes erleichtert die Reinigung
- Lange Lebensdauer der Mahlscheiben
- Große Auswahl an Werkstoffen für die analysenneutrale Zerkleinerung
- Anschluss für Staubabsaugung
- In Kombination mit Backenbrecher BB 200 einsetzbar
Leistungsmerkmale
| Einsatzgebiet | Zerkleinern, Vorbrechen |
| Anwendungsbereich | Baustoffe, Chemie / Kunststoffe, Geologie / Metallurgie, Glas / Keramik, Maschinenbau / Elektrotechnik, Medizin / Pharma |
| Aufgabegut | mittelhart, hart, spröde |
| Zerkleinerungsprinzip | Druck, Reibung |
| Aufgabekorngröße* | < 20 mm |
| Endfeinheit* | < 100 µm |
| Drehzahl bei 50 Hz (60 Hz) | 440 min-1 (528 min-1) |
| Material der Mahlwerkzeuge | Zirkonoxid, gehärteter Stahl, Wolframcarbid, Manganstahl |
| Mahlspaltverstellung | kontinuierlich, 0.1 - 5 mm |
| Auffangbehälter: | 2,5 l |
| Antrieb | Drehstrom-Getriebemotor |
| Antriebsleistung | 1,5 kW |
| Schutzart | IP 55 |
| B x H x T geschlossen: | 440 x 400 x 870 mm |
| Gewicht, netto | ~ 140 kg |
| Arbeitsplatzbezogener Emissionswert | LpAeq 69,4 dB(A |
| Normen / Standards | CE |
| *abhängig vom Probenmaterial und Gerätekonfiguration/-einstellungen |
Funktionsprinzip
Bei der DM 200 gelangt das Aufgabegut über den Einfülltrichter in den staubdichten Mahlraum und wird zentrisch zwischen zwei senkrecht stehende Mahlscheiben geführt. Eine bewegliche Mahlscheibe dreht gegen eine fest stehende und erfasst das Probegut. Druck- und Reibbeanspruchung führen zu den gewünschten Zerkleinerungseffekten. Durch die progressiv angeordnete Verzahnung der Mahlscheiben wird das Probengut zunächst vorgebrochen und dann durch Zentrifugalkräfte zum äußeren Bereich der Mahlscheiben befördert, wo die Feinzerkleinerung stattfindet. Die gemahlene Probe tritt aus dem Mahlspalt und wird in einem Auffangbehälter gesammelt. Die Spaltweite zwischen den Mahlscheiben ist kontinuierlich einstellbar. Anhand einer Skala kann sie auch während des Betriebes von 0,1 bis 5 mm verstellt und über ein zusätzliches Sichtfenster kontrolliert werden.
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten



