Die Probenvorbereitung von Feststoffen für die Spektralanalytik

Die Röntgenfluoreszenz (RFA oder auch x-ray) zählt zu den vielseitigsten Multielementmethoden der chemischen Analytik. Die Grundlagen dieses Verfahrens ist die Anregung der Fluoreszenzstrahlung einer Probe durch energiereiche Röntgenquanten und die anschließende Analyse der charakteristischen Röntgenstrahlung der Elemente.

Die RFA ist ein vergleichendes Verfahren, d.h. die Elementkonzentrationen einer unbekannten Probe werden mit Hilfe von Regressionsgeraden berechnet, deren Grundlage die Messung von Standardproben mit bekanntem chemischen Stoffbestand ist. Die Technologie der Spektralanalysen-Geräte und hier insbesondere der Röntgenfluoreszenzgeräte, hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlebt. 
Da die instrumentellen Fehler dieser RFA-Geräte vernachlässigbar sind, ist die Richtigkeit der Messdaten wesentlich von der Präparation der Standardsubstanzen und des zu analysierenden Probematerials abhängig. Hierfür stehen zwei Verfahren zur Auswahl: die Herstellung von Schmelz- oder Presstabletten. Letztere Methode bietet gegenüber den  Schmelztabletten entscheidende Vorteile und soll deshalb, bezüglich der mechanischen Probenvorbereitung, hier ausführlicher behandelt werden. (...)

Zurück zur Übersicht