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Planeten-Kugelmühle PM 200

Fachberichte (18)

Recyclingglas - ein wertvoller Rohstoff
Recyclingglas ist heute der wichtigste Rohstoff für die Glasindustrie. Das aufbereitete Glas kann beliebig oft in den Glasschmelzprozess zurückgeführt und zu neuen Produkten verarbeitet werden. Der Einsatz von aktuell bis zu 95% Recyclingglas bei Grünglas- und bis zu 75% bei Weißglasschmelzen in Deutschland hat eine Reihe von Vorteilen: Energieeinsparung, geringerer Primär-Rohstoffverbrauch (z. B. Kalk und Quarzsand) und die Reduzierung der Deponiekosten für Glasabfälle.
Repräsentative Probenvorbereitung im Umweltlabor
Die Vermeidung von Umweltverschmutzung ist eines der zentralen Themen in den Industriegesellschaften des 21. Jahrhunderts. Eines der wichtigsten Instrumente in diesem Zusammenhang ist die regelmäßige Kontrolle mit modernen analytischen Methoden. Neben Luft- und Wasseranalytik stehen Altlastensanierungen und Deklarationsanalysen ebenso im Fokus wie die Analytik von Boden, Bauschutt, Sedimenten, Altholz, Sekundärbrennstoffen u.v.m.. Für nahezu sämtliche chemische und physikalische Analysenmethoden ist es notwendig, die Analysenprobe in einem möglichst hohen Grad zu homogenisieren und sie auf eine definierte Feinheit zu zerkleinern. Hierbei erstreckt sich die notwendige Probenvorbereitung auf alle Proben der unterschiedlichen Matrizes. Die Probenvorbereitung hat somit neben der Probenahme einen entscheidenden Einfluss auf das Analysenendergebnis, denn: Probenvorbereitungsfehler können das Endergebnis um mehr als 50% beeinflussen!
Repräsentative Analysenergebnisse durch korrektes Probenhandling
Eine fehlerfreie und vergleichbare Analyse ist eng verbunden mit einem sorgfältigen Probenhandling. Nur eine zum Ausgangsmaterial repräsentative Probe kann aussagekräftige Analysenergebnisse liefern. Probenteiler und Labormühlen helfen, die Repräsentativität einer Probe und somit die Reproduzierbarkeit einer Analyse zu gewährleisten. Korrekte Probenvorbereitung senkt also die Wahrscheinlichkeit, dass fehlerhafte Analysenergebnisse zu einem  Produktionsstopp führen und ist somit der Schlüssel für eine effektive Qualitätskontrolle.
So fein wie nötig
Es gibt viele verschiedene Methoden zur Analytik von Feststoffen, so z. B. AAS, ICP, NIR oder RFA. Allen Methoden gemein ist die Notwendigkeit, eine repräsentative, homogene Analysenprobe zu verwenden, welche, je nach Verfahren, eine bestimmte Feinheit aufweisen muss. Die Zerkleinerung und Homogenisierung von Feststoffproben erfolgt in der Regel durch entsprechende Laborbrecher und –mühlen.
Kryogener Aufschluss von Hefezellen nach dem Rout Protokoll
Das Michael Rout Labor, welches an der New Yorker Rockefeller Universität beheimatet ist, nahm erstmals 2006 Kontakt zu RETSCH in den USA auf, um die Möglichkeit der kryogenen Vermahlung von Hefezellen mit einer Planeten-Kugelmühle zu diskutieren. Das Ziel ihrer Untersuchungen war die Erforschung der „Bauweise“ von Komplexen, welche an den Zellwänden von Hefezellen zu finden sind. Für den Einsatz einer Planeten-Kugelmühle sprach in erster Linie, dass sehr feine Partikelgrößen erreicht werden können, was eine wichtige Voraussetzung für fundierte Analysen an den Hefezellen ist. Eine Partikelgröße im Submikron-Bereich begünstigt eine hohe Ausbeute für die nachfolgende Proteinreinigung.
Kleine Partikel - großer Effekt
Die Anwendungsmöglichkeiten von Nanopartikeln sind so vielfältig wie ihre Form und E igenschaften. Technisch lassen sich die „Zwerge“ beispielsweise durch Vermahlung größerer Partikel erzeugen. Planeten-Kugelmühlen erreichen die für diese Nanovermahlung nötigen E nergieeinträge.
Nanopartikel mit großem Effekt
Nanopartikel, d.h. sehr feine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometer, werden seit vielen Jahren von Wissenschaftlern erforscht. Bei der Entwicklung von z. B. Halbleiter- oder Oberflächeneigenschaften (Stichwort Lotuseffekt) eröffnet die Verwendung von Nanopartikeln ganz neue Möglichkeiten. Es gibt verschiedene Techniken zur Herstellung von Nanopartikeln. Im „Bottom Up“-Verfahren werden die Partikel aus Atomen und Molekülen synthetisiert, während bei der „Top Down“-Methode größere Partikel durch Vermahlung auf Nanometergröße zerkleinert werden. Dies kann in einer Planeten-Kugelmühle erfolgen, wie z. B. der PM 100, PM 200 oder PM 400 von RETSCH, da diese Mühlen den für eine Nanovermahlung notwendigen Energieeintrag erreichen.
Nachwachsende Rohstoffe auf dem Vormarsch
Die Besonderheiten bei der Aufbereitung von Pflanzen
Feststoffproben - kein Problem!
Wer Mischungen aus organischen und anorganischen Proben analysieren muss, kennt das Problem: Während sich Sand, Lehm oder Steine mit geeigneten Labormühlen meist homogen zerkleinern lassen, führt der hohe Energieeintrag bei organischen Bestandteilen wie Stärke oder fett zu hartnäckig festsitzenden Verbackungen.
Zusammenspiel der Kräfte
Planeten-Kugelmühlen ermöglichen mechanisches Legieren dank ihrer hohen Zerkleinerungsenergie

Mechanisch legierte Werkstoffe haben schon längst ihren Einzug in die moderne Werkstofftechnik gehalten. Viele neue Werkstoffe und Werkstoffkomposite wurden in den letzten Jahren durch intensive Forschung entwickelt und werden bereits industriell hergestellt. Mechanisches Legieren ist ein gängiges Verfahren, um Werkstoffpaarungen oder Komposite zu synthetisieren, die auf konventionellem Wege nicht realisierbar wären, wie z. B. das Verbinden von Natur aus unmischbarer Legierungspartner. Das Werkzeug der Wahl dafür sind Planeten-Kugelmühlen.
Grüne Chemie im Labor
Ressourcenschonende Mühlen als effiziente und umweltfreundliche  Synthesereaktoren.
Die Zerkleinerung im Rahmen der Probenvorbereitung
Unter dem Begriff „Zerkleinern“ versteht man im Allgemeinen das Zerbrechen von Feststoffen durch mechanische Kräfte ohne Änderung des Aggregatzustandes.
Herstellung von Nanopartikel mit der Planeten-Kugelmühle
Die Herstellung von Nanopartikeln, deren Größe im Bereich von 1 Mikron und kleiner liegt, ist in vielen technischen Bereichen immer mehr auf dem Vormarsch, denn sie ermöglichen die gezielte Veränderung von Materialeigenschaften.
Höchstleistung im Doppelpack
Mit der PM 100 und der PM 200 präsentiert Retsch eine neue Generation von Planeten-Kugelmühlen mit einer bzw. zwei Mahlstellen, die in diesem Produktsegment neue Leistungsstandards setzen.
Die Probenvorbereitung von Feststoffen für die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)
Die RFA zählt zu den vielseitigsten Verfahren zur Analyse der Elementzusammensetzung einer Probe. Dabei wird das Material energiereicher Röntgenstrahlung ausgesetzt, die die charakteristische Fluoreszenzstrahlung der einzelnen chemischen Elemente anregt. Die nachfolgende Auswertung der Ergebnisse basiert auf dem Vergleich mit Standardproben bekannter chemischer Zusammensetzung.
Consistent Milling on a Nano Scale
Planetary ball mills are helping scientists and engineers advance nanotechnology by providing a consistent way to produce nanoscale powders.
Down to the bone
Use of laboratory grinders for size reduction of human bones and bioceramics

Bone implants and substances for bone regeneration are used in surgery to replace degenerated bone material by implants or to “re-build” it with specific substances. The material used in implants varies from autogeneic (supplied by the patient) through allogeneic (supplied by a donor) bones to replacement materials such as hydroxylapatite (HA) and tricalcium phosphate (TCP). Bovine bones and corals are used in conjunction with synthetically produced foamed materials to form a basis for the regeneration of bone substance. Various RETSCH mills are suitable for the preliminary and fine grinding of human bones as well as bioceramic materials.
Sample Preparation in the Pharmaceutical Industry
In the analysis of solid material, the popular adage that “bigger is better” certainly does not apply. The goal is to produce particles that are sufficiently small to satisfy the requirements of the analysis while ensuring that the final sample accurately represents the original material. The “particles” of interest to the analyst generally range from 10 µm to 2mm. Additionally there are many application, where even finer sizes are needed. One example are active ingredients, where it is necessary to grind in the submicron range. Finally for DNA or RNA extraction mechanical cell lysis is well-established. Materials differ widely in their composition and physical properties. Hence, there are many different grinding principles that can be applied, and this, together with other variables such as initial feed or “lump” size, fineness needed and amount of sample available, results in a wide range of models available to the researcher.

Kundenzeitschrift "die probe" (7)

Nr. 36
Die Kunst des Zerkleinerns - Moderne Zerkleinerungstechnologien
Nr. 30
Mühlen & Partikelmessgeräte für die Umweltanalytik
Nr. 27
Probenvorbereitung in Biologie und Medizin
Special Edition
RETSCH Produkt-Highlights
Nr. 24
10 Jahre „die probe“ von RETSCH – Qualität, die sich bewährt hat!
Nr. 05
Zerkleinerung: "Von Natur aus haben wir's gelernt"
Nr. 03
Zerkleinerung: " Mit dem Schlag- und Reibstein fing alles an"

Literaturverweise (2)

  • Chemical activation of MgH2; a new route to superior hydrogen storage materials

    We report the discovery of a new, chemical route for ‘activating’ the hydrogen store MgH2, that results in highly effective hydrogen uptake/release characteristics, comparable to those obtained from mechanically-milled material. Hydrogen is widely regarded as a promising alternative to carbonbased fuels; it can be produced from a variety of renewable resources and, when coupled with fuel cells, offers the prospect of near-zero emission of pollutants and greenhouse gases.1 However, the development of hydrogen as a major energy carrier will require solutions to many scientific and technological challenges. Foremost among these is the issue of hydrogen storage; the lightest of all the chemical elements has an excellent energy content per unit weight, but a low energy content per unit volume.
  • ISO 659 Oilseeds - Determination of oil content

    Ball Mills

Technische Informationen (1)

Testberichte (11)

Videoanimationen (1)

Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten