Steigerung der Entwicklungseffizienz von keramischen Werkstoffen

Die Entwicklung von Hochleistungskeramiken wird durch eine Vielzahl von Einflussgrößen bestimmt. Neben  werkstoffspezifischen Aspekten, wie chemische Reinheit der Ausgangsrohstoffe, Reproduzierbarkeit der Korngröße und Gleichmäßigkeit der Partikelmorphologie, sind die fertigungsspezifischen Faktoren für die Endeigenschaften von Keramiken mitbestimmend. In diesem Zusammenhang beeinflussen vornehmlich die formgebenden Prozesse die Grünkörperbildung.

Die Eigenschaften des geformten Keramikbauteils sind aber nicht nur von der Konsolidierungstechnik selbst abhängig, sondern auch von der Beschaffenheit der einzusetzenden Rohstoffmischung und somit von ihrer Konditionierung. Daher ist es für eine effiziente Werkstoffentwicklung notwendig, Aufbereitungstechniken für Versätze im Labormaßstab zu finden, die eine möglichst endproduktnahe Werkstoffcharakteristik darstellen und eine problemlose Übertragbarkeit auf den späteren Produktionsprozess zulassen können. Kosten- und zeitintensive Entwicklungsprozesse werden auf diese Weise stark reduziert. (...)

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