Schwingmühle MM 400

Fachberichte (25)

  • Pestizidanalytik in Böden - nicht ohne Probenvorbereitung

    Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft ermöglicht ausgedehnte Monokulturen und häufig auch substantielle Ertragssteigerungen bei Lebens- und Futtermitteln. Dabei nehmen Nachfrage und Einsatz stetig zu, was zu einer zunehmenden Belastung der Böden führt, da Pestizide Giftstoffe sind. Sie werden in den Böden gespeichert, genau wie ihre Abbauprodukte, und haben dadurch auch Auswirkungen auf Pflanzen- und Tierwelt. Durch eine mögliche Anreicherung von Pestiziden in der Nahrungskette sind gesundheitliche Schäden nicht auszuschließen, was eine strenge Kontrolle von Böden auf entsprechende Rückstände notwendig macht.
  • Schneller und reproduzierbarer Zellaufschluss mit der Schwingmühle MM 400

    Eine wichtige Methode in der biologischen Grundlagenforschung, der angewandten Biotechnologie oder medizinischen Forschung ist der Zellaufschluss von Bakterien und Hefen, um die Nukleinsäuren (DNA und RNA) oder die Zellproteine zu untersuchen. Für die Isolierung von DNA oder RNA wird meist nur eine kleine Menge Zellmaterial von unter 1 ml benötigt. Für die Extraktion von Proteinen aus Bakterien, Hefen, Pilzen oder Algen jedoch braucht man häufig größere Mengen Zellsuspension. Eine sehr effiziente Aufschlussmethode ist das sogenannte „Bead Beating“, bei dem kleine Glaskugeln in Reaktionsgefäßen Zellsuspensionen durch mechanische Effekte aufschließen.
  • White Paper: Kryogene Probenvorbereitung leicht gemacht

    Bevor eine zuverlässige und genaue chemische oder physikalische Analyse an einer Feststoffprobe durchgeführt werden kann, muss diese im Rahmen der Probenvorbereitung hinreichend zerkleinert und homogenisiert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Einzelprobe repräsentativ für das Ausgangsmaterial ist, und die Probenvorbereitung reproduzierbar abläuft. Nur so können aussagekräftige Analysenergebnisse garantiert werden. Die meisten Probenmaterialien lassen sich durch die Wahl des geeigneten Zerkleinerungsgerätes und des darin wirkenden Beanspruchungsmechanismus (Prall, Druck, Reibung, Scherung, Schneiden) problemlos bei Raumtemperatur auf die benötigte Analysenfeinheit zerkleinern.
  • Die Auswirkung des Metallabriebs von Mahlwerkzeugen

    Je nach Beschaffenheit der Probe, des verfügbaren Mahlwerkzeugs und der angestrebten Endfeinheit besteht die Möglichkeit, dass die Probe beim Vermahlen durch den Abrieb der Mahlwerkzeuge kontaminiert wird. Doch wie signifikant ist die Kontamination durch Abrieb tatsächlich?
  • Schadstoffanalytik im Kundenauftrag

    Das italienische Auftragslabor pH s.r.l. ist mit verschiedenen RETSCH Geräten zur Probenvorbereitung ausgestattet: vier Messermühlen GRINDOMIX GM 200, eine GRINDOMIX GM 300 und eine Ultra-Zentrifugalmühle ZM 200. pH führt regelmäßig Lebensmittelanalysen für viele große italienische Lebensmittelproduzenten durch. Die analysenneutrale Aufbereitung der Proben ist dabei von großer Wichtigkeit, besonders für den Nachweis von Mykotoxinen und Pestiziden. Für diese Art der Analyse benötigt man nicht nur eine vollständig homogene Probe, es ist außerdem wichtig, dass das Material bei der Homogenisierung nicht zu stark erwärmt wird, damit die leichtflüchtigen Bestandteile erhalten bleiben.
  • Recyclingglas - ein wertvoller Rohstoff

    Recyclingglas ist heute der wichtigste Rohstoff für die Glasindustrie. Das aufbereitete Glas kann beliebig oft in den Glasschmelzprozess zurückgeführt und zu neuen Produkten verarbeitet werden. Der Einsatz von aktuell bis zu 95% Recyclingglas bei Grünglas- und bis zu 75% bei Weißglasschmelzen in Deutschland hat eine Reihe von Vorteilen: Energieeinsparung, geringerer Primär-Rohstoffverbrauch (z. B. Kalk und Quarzsand) und die Reduzierung der Deponiekosten für Glasabfälle.
  • So fein wie nötig

    Es gibt viele verschiedene Methoden zur Analytik von Feststoffen, so z. B. AAS, ICP, NIR oder RFA. Allen Methoden gemein ist die Notwendigkeit, eine repräsentative, homogene Analysenprobe zu verwenden, welche, je nach Verfahren, eine bestimmte Feinheit aufweisen muss. Die Zerkleinerung und Homogenisierung von Feststoffproben erfolgt in der Regel durch entsprechende Laborbrecher und –mühlen.
  • Repräsentative Analysenergebnisse durch korrektes Probenhandling

    Eine fehlerfreie und vergleichbare Analyse ist eng verbunden mit einem sorgfältigen Probenhandling. Nur eine zum Ausgangsmaterial repräsentative Probe kann aussagekräftige Analysenergebnisse liefern. Probenteiler und Labormühlen helfen, die Repräsentativität einer Probe und somit die Reproduzierbarkeit einer Analyse zu gewährleisten. Korrekte Probenvorbereitung senkt also die Wahrscheinlichkeit, dass fehlerhafte Analysenergebnisse zu einem  Produktionsstopp führen und ist somit der Schlüssel für eine effektive Qualitätskontrolle.
  • Was Haare verraten

    Der Nachweis illegaler Drogen und Medikamente ist u. a. in Bereichen wie Rechtsmedizin, Straßenverkehr oder Leistungssport gefragt. Chemische Substanzen lassen sich im Blut, Speichel, Urin und in den Haaren nachweisen, wobei Haare den großen Vorteil bieten, dass sie die Stoffe – je nach Haarlänge – über einen langen Zeitraum einlagern. Neben dem Nachweis von Drogen werden anhand von Haarproben auch DNA-Analysen durchgeführt.
  • Eiskalt Zerkleinert

    Die meisten Probenmaterialien lassen sich durch die Wahl des geeigneten Zerkleinerungsgerätes problemlos mahlen. Die Beanspruchungsmechanismen wie Prall, Druck, Scherung, Schneiden, Reibung reichen bei Raumtemperatur aus, um das Material auf die benötigte Partikelgröße zu zerkleinern. Was aber kann man tun, wenn die mechanische Beanspruchung allein nicht ausreicht, um das Probenmaterial in möglichst kleine Partikel zu überführen? Eine Lösung dieser Problematik bietet der Einsatz von Flüssigstickstoff, der das Bruchverhalten solcher Materialien begünstigt.
  • Schadstoffanalytik von biologischem Probenmaterial

    Kryogenvermahlung erleichtert die Aufbereitung tierischer Proben
  • Von der Probe zum Pressling – Probenvorbereitung von Feststoffen für die Röntgenfluoreszenz

    Aufgrund der Einfachheit der eigentlichen RFA-Messung wird häufig der Aspekt der optimalen Probenvorbereitung übersehen, was sich dann in mangelnder Reproduzierbarkeit bis hin zu falschen Ergebnissen auswirken kann.
  • Dem Fälscher auf der Spur

    Kaschmirwolle ist die bekannteste Edelwolle. Sie wird von der Kaschmirziege gewonnen, die ursprünglich aus den Hochgebirgsgebieten der gleichnamigen Region stammt. Aufgrund der Eigenschaften von Kaschmirwolle, wie z.B. Weichheit und Wärme, erfreut sich die Wolle wachsender Beliebtheit bei der Herstellung von Bekleidung. Echte Kaschmirwolle wird nur aus den Flaumhaaren Kaschmirziege gewonnen und muss über eine spezielle Haarstruktur mit einer genau festgelegten Länge und Dicke verfügen.
  • Spielzeug bleischwer in den Regalen?

    Die Notwendigkeit der analysenneutralen Probenvorbereitung
  • Grüne Chemie im Labor

    Ressourcenschonende Mühlen als effiziente und umweltfreundliche  Synthesereaktoren.
  • Die Zerkleinerung im Rahmen der Probenvorbereitung

    Unter dem Begriff „Zerkleinern“ versteht man im Allgemeinen das Zerbrechen von Feststoffen durch mechanische Kräfte ohne Änderung des Aggregatzustandes.
  • Kryogene Aufbereitung von Probenmaterialien

    Die Zerkleinerung als wichtiger Verfahrensschritt der Probenaufbereitung hat einen erheblichen Einfluss auf die nachfolgende Analytik. So können zu grobe Partikelfeinheiten oder auch Inhomogenitäten insbesondere dann zu unbrauchbaren oder falschen Analyseergebnissen führen, wenn es sich um kleinste Probenvolumina handelt die repräsentativ für die Gesamtprobe sind.
  • Die Probenvorbereitung von Feststoffen für die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA)

    Die RFA zählt zu den vielseitigsten Verfahren zur Analyse der Elementzusammensetzung einer Probe. Dabei wird das Material energiereicher Röntgenstrahlung ausgesetzt, die die charakteristische Fluoreszenzstrahlung der einzelnen chemischen Elemente anregt. Die nachfolgende Auswertung der Ergebnisse basiert auf dem Vergleich mit Standardproben bekannter chemischer Zusammensetzung.
  • Bigger is not Better

    There is a trend towards smaller samples that have more controlled particle size and yet remain representative of the material being analyzed.
  • Cryogenic disruption of yeast cells

    The MM 301 can be used for cell disruption applications. In this case, yeast cells were embrittled with liquid nitrogen.
  • Making Whole Cell Extract of Saccharomyces cerevisiae

    Preparation at the Courtesy of the Staley Lab at the University of Chicago
  • Representative sample preparation for XRF analysis

    Preparing homogeneous samples by milling
  • Sample Preparation in the Pharmaceutical Industry

    In the analysis of solid material, the popular adage that “bigger is better” certainly does not apply. The goal is to produce particles that are sufficiently small to satisfy the requirements of the analysis while ensuring that the final sample accurately represents the original material. The “particles” of interest to the analyst generally range from 10 µm to 2mm. Additionally there are many application, where even finer sizes are needed. One example are active ingredients, where it is necessary to grind in the submicron range. Finally for DNA or RNA extraction mechanical cell lysis is well-established. Materials differ widely in their composition and physical properties. Hence, there are many different grinding principles that can be applied, and this, together with other variables such as initial feed or “lump” size, fineness needed and amount of sample available, results in a wide range of models available to the researcher.
  • What Hair Reveals

    The detection of illegal drugs and pharmaceuticals plays a role in various fields, for example in forensic science, road traffic accidents, in competitive sports or at the workplace. Chemical substances can be detected in blood, saliva, urine and in hair. Hair has the great advantage of storing the substances for a long period, which means that detection is still possible several months after consumption of the drug. In addition to the detection of drugs, hair samples are also used for DNA analysis as well as for the analysis of heavy metals and minerals.

Technische Informationen (2)

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