Planeten-Kugelmühle PM 400

Fachberichte (15)

  • Pestizidanalytik in Böden - nicht ohne Probenvorbereitung

    Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft ermöglicht ausgedehnte Monokulturen und häufig auch substantielle Ertragssteigerungen bei Lebens- und Futtermitteln. Dabei nehmen Nachfrage und Einsatz stetig zu, was zu einer zunehmenden Belastung der Böden führt, da Pestizide Giftstoffe sind. Sie werden in den Böden gespeichert, genau wie ihre Abbauprodukte, und haben dadurch auch Auswirkungen auf Pflanzen- und Tierwelt. Durch eine mögliche Anreicherung von Pestiziden in der Nahrungskette sind gesundheitliche Schäden nicht auszuschließen, was eine strenge Kontrolle von Böden auf entsprechende Rückstände notwendig macht.
  • White Paper: Feinstvermahlung mit Labor-Kugelmühlen

    Wie werden Nanopartikel erzeugt? Zum einen lassen sie sich im „Bottom-up“ Verfahren aus Atomen oder Molekülen synthetisieren. Im “Top-down“ Verfahren hingegen werden größere Partikel, z.B. mit Hilfe von Labormühlen, zerkleinert. Kleine Partikel weisen durch das extrem vergrößerte Verhältnis von Oberfläche zu Volumen erhöhte Oberflächenladungen auf, so dass die Partikel elektrostatisch zueinander gezogen werden. Daher werden Nanopartikel durch Nassvermahlungen (Kolloidvermahlung) erzeugt. Dabei werden die Partikel in Flüssigkeit dispergiert, was die Oberflächenladungen neutralisiert bzw. die Anziehungskraft der Partikel zueinander vermindert. Je nach Probenmaterial kann Wasser oder ein Alkohol als Dispergens genutzt werden. Aufgrund von Faktoren wie Energieeintrag oder Zerkleinerungsprinzip sind Kugelmühlen am besten für die Herstellung von Nanopartikeln geeignet.
  • Kolloidvermahlungen zur Erzeugung von Nanopartikeln

    Nanoteilchen, d.h. Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometer, werden seit vielen Jahren von Wissenschaftlern erforscht. Zum einen lassen sie sich im „Bottom-up“ Verfahren aus Atomen oder Molekülen synthetisieren. Im “Top-Down“ Verfahren hingegen werden größere Partikel, z.B. mit Hilfe von Labormühlen, zerkleinert. Kleine Partikel weisen durch das extrem vergrößerte Verhältnis von Oberfläche zu Volumen erhöhte Oberflächenladungen auf, so dass die Partikel elektrostatisch zueinander gezogen werden. Daher können Nanopartikel nur durch Nassvermahlung (Kolloidvermahlung) erzeugt werden.
  • Die Auswirkung des Metallabriebs von Mahlwerkzeugen

    Je nach Beschaffenheit der Probe, des verfügbaren Mahlwerkzeugs und der angestrebten Endfeinheit besteht die Möglichkeit, dass die Probe beim Vermahlen durch den Abrieb der Mahlwerkzeuge kontaminiert wird. Doch wie signifikant ist die Kontamination durch Abrieb tatsächlich?
  • White Paper: Mechanisches Legieren mit der Hochleistungs-Kugelmühle Emax

    Legierungen wie zum Beispiel Amalgam in der Zahnmedizin oder rostfreier Stahl kennt und nutzt jeder. Bei der Herstellung von Legierungen auf klassischem Weg werden die Legierungspartner bei sehr hohen Temperaturen miteinander verschmolzen. Sind nur kleine Mengen erforderlich oder können die Legierungen nicht durch Einschmelzen erzeugt werden, bietet sich das mechanische Legieren als Alternative an. Hierfür werden Kugelmühlen eingesetzt, welche durch Prall- und Reibungseffekte hohe Energieeinträge liefern.
  • Kryogener Aufschluss von Hefezellen nach dem Rout Protokoll

    Das Michael Rout Labor, welches an der New Yorker Rockefeller Universität beheimatet ist, nahm erstmals 2006 Kontakt zu RETSCH in den USA auf, um die Möglichkeit der kryogenen Vermahlung von Hefezellen mit einer Planeten-Kugelmühle zu diskutieren. Das Ziel ihrer Untersuchungen war die Erforschung der „Bauweise“ von Komplexen, welche an den Zellwänden von Hefezellen zu finden sind. Für den Einsatz einer Planeten-Kugelmühle sprach in erster Linie, dass sehr feine Partikelgrößen erreicht werden können, was eine wichtige Voraussetzung für fundierte Analysen an den Hefezellen ist. Eine Partikelgröße im Submikron-Bereich begünstigt eine hohe Ausbeute für die nachfolgende Proteinreinigung.
  • So fein wie nötig

    Es gibt viele verschiedene Methoden zur Analytik von Feststoffen, so z. B. AAS, ICP, NIR oder RFA. Allen Methoden gemein ist die Notwendigkeit, eine repräsentative, homogene Analysenprobe zu verwenden, welche, je nach Verfahren, eine bestimmte Feinheit aufweisen muss. Die Zerkleinerung und Homogenisierung von Feststoffproben erfolgt in der Regel durch entsprechende Laborbrecher und –mühlen.
  • Repräsentative Probenvorbereitung im Umweltlabor

    Die Vermeidung von Umweltverschmutzung ist eines der zentralen Themen in den Industriegesellschaften des 21. Jahrhunderts. Eines der wichtigsten Instrumente in diesem Zusammenhang ist die regelmäßige Kontrolle mit modernen analytischen Methoden. Neben Luft- und Wasseranalytik stehen Altlastensanierungen und Deklarationsanalysen ebenso im Fokus wie die Analytik von Boden, Bauschutt, Sedimenten, Altholz, Sekundärbrennstoffen u.v.m.. Für nahezu sämtliche chemische und physikalische Analysenmethoden ist es notwendig, die Analysenprobe in einem möglichst hohen Grad zu homogenisieren und sie auf eine definierte Feinheit zu zerkleinern. Hierbei erstreckt sich die notwendige Probenvorbereitung auf alle Proben der unterschiedlichen Matrizes. Die Probenvorbereitung hat somit neben der Probenahme einen entscheidenden Einfluss auf das Analysenendergebnis, denn: Probenvorbereitungsfehler können das Endergebnis um mehr als 50% beeinflussen!
  • White Paper: Repräsentative Analysenergebnisse durch korrektes Probenhandling

    Eine fehlerfreie und vergleichbare Analyse ist eng verbunden mit einem sorgfältigen Probenhandling. Nur eine zum Ausgangsmaterial repräsentative Probe kann aussagekräftige Analysenergebnisse liefern. Probenteiler und Labormühlen helfen, die Repräsentativität einer Probe und somit die Reproduzierbarkeit einer Analyse zu gewährleisten. Korrekte Probenvorbereitung senkt also die Wahrscheinlichkeit, dass fehlerhafte Analysenergebnisse zu einem  Produktionsstopp führen und ist somit der Schlüssel für eine effektive Qualitätskontrolle.
  • Kleine Partikel - großer Effekt

    Die Anwendungsmöglichkeiten von Nanopartikeln sind so vielfältig wie ihre Form und E igenschaften. Technisch lassen sich die „Zwerge“ beispielsweise durch Vermahlung größerer Partikel erzeugen. Planeten-Kugelmühlen erreichen die für diese Nanovermahlung nötigen E nergieeinträge.
  • Feststoffproben - kein Problem!

    Wer Mischungen aus organischen und anorganischen Proben analysieren muss, kennt das Problem: Während sich Sand, Lehm oder Steine mit geeigneten Labormühlen meist homogen zerkleinern lassen, führt der hohe Energieeintrag bei organischen Bestandteilen wie Stärke oder fett zu hartnäckig festsitzenden Verbackungen.
  • Grüne Chemie im Labor

    Ressourcenschonende Mühlen als effiziente und umweltfreundliche  Synthesereaktoren.
  • Thermoelektrische Wandler - Eine Technologie aus der Raumfahrt

    Mechanisches Legieren von thermoeletrischen Materialien für die Raumfahrt, entwickelt vom Institut für Werkstoff-Forschung in Köln, Arbeitsgruppe "Thermoelektrische Materialien".
  • Down to the bone

    Use of laboratory grinders for size reduction of human bones and bioceramics

    Bone implants and substances for bone regeneration are used in surgery to replace degenerated bone material by implants or to “re-build” it with specific substances. The material used in implants varies from autogeneic (supplied by the patient) through allogeneic (supplied by a donor) bones to replacement materials such as hydroxylapatite (HA) and tricalcium phosphate (TCP). Bovine bones and corals are used in conjunction with synthetically produced foamed materials to form a basis for the regeneration of bone substance. Various RETSCH mills are suitable for the preliminary and fine grinding of human bones as well as bioceramic materials.
  • Sample Preparation in the Pharmaceutical Industry

    In the analysis of solid material, the popular adage that “bigger is better” certainly does not apply. The goal is to produce particles that are sufficiently small to satisfy the requirements of the analysis while ensuring that the final sample accurately represents the original material. The “particles” of interest to the analyst generally range from 10 µm to 2mm. Additionally there are many application, where even finer sizes are needed. One example are active ingredients, where it is necessary to grind in the submicron range. Finally for DNA or RNA extraction mechanical cell lysis is well-established. Materials differ widely in their composition and physical properties. Hence, there are many different grinding principles that can be applied, and this, together with other variables such as initial feed or “lump” size, fineness needed and amount of sample available, results in a wide range of models available to the researcher.

Technische Informationen (2)

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