Untersuchung der Reproduzierbarkeit von Wurfsiebungen
PDF-Download:Im Rahmen eines Entwicklungsprojektes bestand die Aufgabenstellung, die fertigungstechnischen Aufwendungen der Schwingantriebe von Wurfsiebmaschinen für die verschiedenen Netzfrequenzen 50Hz bzw. 60Hz zu reduzieren.
Anstatt einer Erregung mit Netzfrequenz schien zunächst die Eigenfrequenzerregung ein geeigneter Lösungsansatz zu sein. Bei genauer Betrachtung ergab sich, dass dann aber die für eine reproduzierbare Siebung vorzugebenden Parameter „Schwingweite“ und „Siebzeit“ nicht weiter anwendbar waren. Das Studium der physikalischen Abläufe bei der Wurfsiebung zeigte zum einen die Begründung und gab zum anderen den Anstoß zu dem Gedanken, dass mit unterschiedlicher Frequenz, aber gleicher Beschleunigung ausgeführte Siebungen reproduzierbare Ergebnisse zeigen müssten. Dies konnte experimentell nachgewiesen werden. Danach müssen Wurfsiebmaschinen, bei denen in Abhängigkeit von der Beladung die Wurffrequenz ein zu stellen ist bzw. selbsttätig durch eine Elektronik gewählt wird, die Anforderung erfüllen, anstelle der Schwingweite die Siebbodenbeschleunigung und anstelle der Siebzeit die Anzahl der Wurfhübe vor zu geben, da ansonsten keine reproduzierbaren Siebungen sicher zu stellen sind. (...)



