Flotationstester FT 100 XL

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Die Flotation wird beim Abbau von Gold, Kupfer, Blei, Zink und Kohle genutzt, um feine Mineralpartikel aus Erzschlamm zu gewinnen. Um die Mineralien von dem Schlamm zu trennen gibt man diesen in eine schaumbildende Lösung und macht sich die Oberflächenspannung der Partikel zunutze. Ein Teil der Partikel schwimmt mit den Luftblasen auf und kann mit dem Schaum abgeschöpft werden, während stark erzhaltige Bruchstücke (als sogenannte „tailings“) zu Boden sinken.

Das Labor-Flotationsgerät FT 100 XL wird zur Bestimmung der Prozentanteile der benötigten Reagenzien in einer Produktions-Flotationszelle und zur metallurgischen Beprobung eingesetzt. Für das Gerät stehen verschiedene Flotationszellen zur Verfügung; Behälter und Rührer sind aus Edelstahl gefertigt. Das Gerät ist für eine Materialendfeinheit von 500 bis 750 µm ausgelegt.

Der FT 100 XL ist ein präzises und verlässliches Hilfsmittel, um reproduzierbare Testresultate zu erhalten und so Flotationsanlagen auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. 

Anwendungsbeispiele

Erze, Mineralien, Rohmaterialien, Schlacke, Zement, ...

Vorteile

  • Variable Drehzahlregelung bis 1.200 min-1
  • Auswahl an Flotationszellen bis 5.000 ml
  • Druckluft regelbar
  • Komfortable Parametereinstellung über Display

Leistungsmerkmale

Einsatzgebiet Bestimmung der Prozentanteile der Reagenzien in einer nachgelagerten Flotationszelle
Anwendungsbereich Baustoffe, Geologie / Metallurgie, Umwelt / Recycling
Aufgabegut Schlämme
Aufgabekorngröße* < 800 µm
Charge/Aufgabemenge*: 5.000 ml, abhängig von der gewählten Flotationszelle
Zeiteinstellung einstellbar von 0 - 99 Minuten
Einstellung der Drehzahl einstellbar von 200 - 1.200 min-1.
Elektrische Anschlusswerte 230 V, 50 Hz
Netzanschluss 1-Phasen
Gewicht, netto ~ 85kg
Normen / Standards CE

Bitte beachten:
*abhängig vom Probenmaterial und Gerätekonfiguration/-einstellungen

Funktionsprinzip

Bei der Flotation wird das feingemahlene Gestein durch die Rotation des Rührers mit verschiedenen Chemikalien und mit Wasser gemischt. Anschließend wird zusätzlich Luft (Druckluft) in das Gemisch gepumpt. Die enthaltenen Erzpartikel im Gesteinsschlamm heften sich durch diesen Prozess an die entstandenen Luftblasen und werden zur Oberfläche befördert. Die hinzugefügten Chemikalien sorgen dafür, dass die Luftblasen stabil bleiben und sich nicht wieder auflösen. Das so entstandene Erzkonzentrat wird entweder manuell oder durch eine automatische Trennvorrichtung abgeschöpft.

Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten