Keramik / Glas

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Fachberichte (16)

  • Kolloidvermahlungen zur Erzeugung von Nanopartikeln

    Nanoteilchen, d.h. Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometer, werden seit vielen Jahren von Wissenschaftlern erforscht. Zum einen lassen sie sich im „Bottom-up“ Verfahren aus Atomen oder Molekülen synthetisieren. Im “Top-Down“ Verfahren hingegen werden größere Partikel, z.B. mit Hilfe von Labormühlen, zerkleinert. Kleine Partikel weisen durch das extrem vergrößerte Verhältnis von Oberfläche zu Volumen erhöhte Oberflächenladungen auf, so dass die Partikel elektrostatisch zueinander gezogen werden. Daher können Nanopartikel nur durch Nassvermahlung (Kolloidvermahlung) erzeugt werden.
  • Feinstvermahlung mit Labor-Kugelmühlen

    Wie werden Nanopartikel erzeugt? Zum einen lassen sie sich im „Bottom-up“ Verfahren aus Atomen oder Molekülen synthetisieren. Im “Top-down“ Verfahren hingegen werden größere Partikel, z.B. mit Hilfe von Labormühlen, zerkleinert. Kleine Partikel weisen durch das extrem vergrößerte Verhältnis von Oberfläche zu Volumen erhöhte Oberflächenladungen auf, so dass die Partikel elektrostatisch zueinander gezogen werden. Daher werden Nanopartikel durch Nassvermahlungen (Kolloidvermahlung) erzeugt. Dabei werden die Partikel in Flüssigkeit dispergiert, was die Oberflächenladungen neutralisiert bzw. die Anziehungskraft der Partikel zueinander vermindert. Je nach Probenmaterial kann Wasser oder ein Alkohol als Dispergens genutzt werden. Aufgrund von Faktoren wie Energieeintrag oder Zerkleinerungsprinzip sind Kugelmühlen am besten für die Herstellung von Nanopartikeln geeignet.
  • Emax - schneller, feiner, kühler

    Die größte Herausforderung bei der Entwicklung einer Hochleistungs-Kugelmühle ist die Temperaturkontrolle, da die sehr hohen Zerkleinerungsenergien zu einer extremen Wärmeentwicklung im Mahlbecher führen. Bei RETSCH wurde diese Problematik mit einem innovativen integrierten Wasserkühlsystem gelöst. Mahlpausen zur Abkühlung, wie sie in konventionellen Kugelmühlen bei Vermahlungen über 30 Minuten bereits bei niedrigen Drehzahlen notwendig sind, lassen sich bei der Hochleistungs-Kugelmühle Emax weitestgehend vermeiden.
  • Messabweichungen durch korrekte Probenvorbereitung minimieren

    Bei modernen Analysemethoden werden die Präzision und damit die Nachweisgrenzen immer weiter verbessert, so dass selbst geringe Spuren von Probenbestandteilen zuverlässig detektiert werden können. Die Probenvorbereitung jedoch, die vor der eigentlichen Analyse steht und diese stark beeinflussen kann, wird oft vernachlässigt. Ein Fehler, der durch mangelnde Sorgfalt bei der Probenvorbereitung entsteht, ist um ein Vielfaches größer als ein Fehler während der eigentlichen Messung. Wie bei einem Eisberg im Wasser wird nur ein kleiner Teil der Fehlersumme wahrgenommen; der Großteil der potentiellen Fehler liegt aber außerhalb der eigentlichen Analytik (siehe Abbildung 1). Möglicherweise kommen bei Probenahme und Probenvorbereitung traditionelle Arbeitsmethoden zum Einsatz, die oft schon so sehr in den Alltag der Probenanalyse eingebunden sind, so dass über ihre Auswirkungen auf die Folgeanalytik nicht mehr nachgedacht wird.
  • Probenteilung großer Gebinde

    Die Beprobung einer größeren Ausgangsmenge läuft oftmals so ab, dass die Repräsentativität der Probe nicht gewährleistet ist, was die Qualität der nachfolgenden Analyse negativ beeinflusst. Darum verdient der Prozess der Beprobung mehr Aufmerksamkeit als ihm üblicherweise in der Praxis zuteil wird. Für viele Betriebe stellt die Probenteilung einen arbeitsintensiven Prozess dar, der nicht immer zu einem repräsentativen Ergebnis führt. Dank cleverer Lösungen aus dem Hause RETSCH werden die Arbeitsbedingungen und damit die Qualität der Beprobung deutlich verbessert.
  • Repräsentative Analysenergebnisse durch richtiges Probenhandling

    Folgende Situation ist in vielen Produktionsbetrieben alltäglich: Nach einer routinemäßigen Qualitätskontrolle wird die Produktion gestoppt oder eine bereits produzierte Charge gesperrt, da deren Analysenergebnisse außerhalb der festgelegten Grenzwerte liegen. Aber ist das getestete Produkt tatsächlich außerhalb der Spezifikation? Die Qualitätsabteilung ist davon überzeugt, da moderne Analysengeräte Ergebnisse mit sehr geringen Toleranzen erzeugen. Die betroffene Probe wurde mehrfach getestet und das Ergebnis konnte bestätigt werden. Es stellt sich die Frage, warum das Produkt plötzlich außerhalb der Spezifikation liegt, obwohl an den Produktionsparametern nichts geändert wurde.
    Es ist nicht auszuschließen, dass das getestete Produkt tatsächlich fehlerhaft ist. Häufig ist jedoch nicht das Produkt selbst, sondern fehlendes Bewusstsein für die der Analyse vorgelagerten Tätigkeiten Ursache auffälliger Analysenergebnisse.
  • Recyclingglas - ein wertvoller Rohstoff

    Recyclingglas ist heute der wichtigste Rohstoff für die Glasindustrie. Das aufbereitete Glas kann beliebig oft in den Glasschmelzprozess zurückgeführt und zu neuen Produkten verarbeitet werden. Der Einsatz von aktuell bis zu 95% Recyclingglas bei Grünglas- und bis zu 75% bei Weißglasschmelzen in Deutschland hat eine Reihe von Vorteilen: Energieeinsparung, geringerer Primär-Rohstoffverbrauch (z. B. Kalk und Quarzsand) und die Reduzierung der Deponiekosten für Glasabfälle.
  • Moderne Varianten der Luftstrahlsiebung

    Bei der Qualitätssicherung von Schüttgütern gehört die prozessbegleitende Bestimmung der Korngröße und ihrer Verteilung zu den wesentlichen Analyseverfahren. Lesen Sie, wie aktuelle Varianten der Luftsstrahlsiebung auch
    über lange Zeiträume zuverlässige und reproduzierbare Siebergebnisse ermöglichen.
  • Repräsentative Analysenergebnisse durch korrektes Probenhandling

    Eine fehlerfreie und vergleichbare Analyse ist eng verbunden mit einem sorgfältigen Probenhandling. Nur eine zum Ausgangsmaterial repräsentative Probe kann aussagekräftige Analysenergebnisse liefern. Probenteiler und Labormühlen helfen, die Repräsentativität einer Probe und somit die Reproduzierbarkeit einer Analyse zu gewährleisten. Korrekte Probenvorbereitung senkt also die Wahrscheinlichkeit, dass fehlerhafte Analysenergebnisse zu einem  Produktionsstopp führen und ist somit der Schlüssel für eine effektive Qualitätskontrolle.
  • So rein wie möglich

    Selbst unter idealen Bedingungen entsteht bei jedem Zerkleinerungsprozess Abrieb. Dieser wird verursacht durch die mechanische Beanspruchung der Mahlwerkzeuge durch das Mahlgut. Mit der Auswahl geeigneter Mühlen und Mahlparameter kann dieser jedoch minimiert werden. Wenn das Probenmaterial auf Feinheiten kleiner 100 μm zerkleinert werden muss, sind große mechanische Kräfte erforderlich, was den Abrieb begünstigt. Deshalb sind vor einem Mahlprozess immer zwei Fragen zu klären: 1. Wie hoch ist die benötigte Endfeinheit? 2. Welche Metalle stören die nachfolgende Analytik?
  • Die Zerkleinerung im Rahmen der Probenvorbereitung

    Unter dem Begriff „Zerkleinern“ versteht man im Allgemeinen das Zerbrechen von Feststoffen durch mechanische Kräfte ohne Änderung des Aggregatzustandes.
  • Herstellung von Nanopartikel mit der Planeten-Kugelmühle

    Die Herstellung von Nanopartikeln, deren Größe im Bereich von 1 Mikron und kleiner liegt, ist in vielen technischen Bereichen immer mehr auf dem Vormarsch, denn sie ermöglichen die gezielte Veränderung von Materialeigenschaften.
  • Steigerung der Entwicklungseffizienz von keramischen Werkstoffen

    Die Entwicklung von Hochleistungskeramiken wird durch eine Vielzahl von Einflussgrößen bestimmt. Neben  werkstoffspezifischen Aspekten, wie chemische Reinheit der Ausgangsrohstoffe, Reproduzierbarkeit der Korngröße und Gleichmäßigkeit der Partikelmorphologie, sind die fertigungsspezifischen Faktoren für die Endeigenschaften von Keramiken mitbestimmend. In diesem Zusammenhang beeinflussen vornehmlich die formgebenden Prozesse die Grünkörperbildung.
  • Die neue Power Generation

    Planeten-Kugelmühlen haben seit jeher einen festen Platz in der täglichen Laborpraxis zur Feinzerkleinerung unterschiedlichster Materialien. Neben dem Mischen und Zerkleinern hat sich in den letzten Jahren auch im mechanischen Legieren z.B. thermoelektrischer oder hochkoerzitiver Materialien ein weiteres Anwendungsgebiet ergeben.
  • Fast and Reproducible Sample Preparation with a Vibratory Disc Mill

    The Vibratory Disc Mill RS 200 from Retsch is used for the quick, loss-free grinding of hard, brittle and fibrous materials to analytical fineness.
  • Representative sample preparation for XRF analysis

    Preparing homogeneous samples by milling

Kundenreferenzen (2)

Testberichte (35)